Central- und Südrügen mit seinen Sehenswürdigkeiten - 4-Sterne Ferienwohnung in der Villa Concordia in Binz

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Rügen

Zentral- und Südrügen
Auch wenn der Inselkern und  Südrügen die größte Fläche Rü gens einnehmen, werden sie von  vielen Touristen übersehen bzw.  ohne Halt durchfahren auf dem  Weg zu den Seebädern an der  Ostküste. Diese Region wartet  nicht mit den Sehenswürdigkei ten auf, mit denen man die Insel  gemeinhin verbindet: Es gibt  keine langen Sandstrände, keine  mondäne Bäderarchitektur, keine  quirligen Seebrücken oder schrof fe Kreidefelsen.
Dafür bestechen der Süden  und das Inselinnere mit ländlicher  Ruhe. Klatschmohn- und Korn blumenwiesen, gelb blühende  Rapsfelder, grüne Laubtunnel,  aufwendig sanierte Gutshäuser,  auf Naturkost spezialisierte Bauöfe und kleine Badebuchten  - in der Abgeschiedenheit liegt  für einige Gäste das Spektakuläre  der Region.
Drei der vier Städte Rügens befinden sich hier: die Hauptstadt Bergen im Herzen der Insel, die älteste und kleinste Stadt Garz  sowie die sicherlich aufgrund ihrer klassizistischen Bauten bekannteste Stadt Putbus . Zwischen Altefähr und Putbus verläuft der schönste Teil der Deutschen Alleenstraße und in Ralswiek erwacht der Seeräuber Klaus Störtebeker jedes Jahr im Sommer zum Leben während der Störtebeker-Festspiele .
Bergen auf Rügen
Die im sogenannten Rügenschen Muttland gelegene Inselhauptstadt (14500 Einwohner) ging ursprünglich aus einer slawischen Befestigungsanlage (8.Jh.) hervor.
Seit 1168 diente sie dem christianisierten Slawenfürsten Jaromar l.  als Herrschersitz. Doch erst mit der  Gründung eines Nonnenklosters  (1193) konnte sich Villa Montis  nennenswert entwickeln.
Das Kloster brannte im 15. Jahrhundert ab, und auch im 17. Jahrhundert fiel das alte Bergen  weitgehend zwei Feuersbrünsten  zum Opfer. Das Stadtrecht erkaufte man sich im Juni 1613.
Garz

Die älteste Stadt der Insel Rügen,  an der Deutschen Alleenstraße gelegen, wirkt heute mit etwa  2300 Einwohnern eher wie ein  Dorf. Bereits 1199 erhielt Garz je doch das Stadtrecht und galt lange als Inselhauptstadt, bis Bergen  das Städtchen in dieser Funktion  ablöste. Die kleinste der vier Insel städte (Garz, Putbus, Bergen, Sassnitz) bildet inzwischen das Versorgungszentrum für Südrügen.  Das Ernst-Moritz-Arndt-Museum ist dem berühmten Garzer Sohn  gewidmet.

Putbus und Lauterbach
Die einstige slawische Siedlung Pod Boz (slawisch »hinter dem  Busch«) wurde 1253 erstmals urkundlich erwähnt. Die ehemalige  Fürstenresidenz gilt heute als die  Kulturhauptstadt der Insel. Im  Jahr 1702 übernahm Malte l. den  Besitz, Anfang des 19. Jahrhunderts verwandelte sein Urenkel
Fürst Wilhelm Malte I. Putbus in  einen Residenz- und Badeort mit  einer einheitlichen klassizistischen  Anlage.
Den Auftrag für die Umgestal tung (1808-48) erhielt ein Studi enfreund von Karl Friedrich Schin- kel, Johann Gottfried Steinmeyer.  Er ließ prächtige Alleen anlegen,  die aus allen Teilen Südrügens  sternförmig in die Stadt führen.  Den runden Circus umgeben 16 blendendweiße Kavaliershäuser  mit Rosenstöcken davor - daher  Putbus' Beinamen »weiße Stadt« und »Rosenstadt«. Auf die Platz mitte mit dem Obelisken laufen  acht eichengesäumte Kieswege  zu - ein beeindruckendes Bild.
Das von Steinmeyer im klas Stil umgebaute Ba-rockschloss wurde leider in den  1960er Jahren abgerissen. Erhal ten sind dagegen der 75 Hektar  große, von Wilhelm Malte l. im  englischen Stil gestaltete Land schaftspark, das umfangreich res taurierte Theater, die Orangerie,  das Mausoleum, die Schlosskirche  und der Marstall.
Außerdem ließ Wilhelm Mal te 1.1817/18 im drei Kilometer ent fernten, zu Putbus gehörenden  Lauterbach das Badehaus Goor errichten, in dem inzwischen ein Viersternehotel untergebracht ist. Im kleinen Hafen von Lauterbach  liegt das Räucherschiff Berta,  eine der besten Fischadressen  Rügens, und von hier starten  Schiffsausflüge, u.a. nach Vilm,  auf die ehemalige Urlaubsinsel  des Ministerrats der DDR.
Die Stadt Putbus hat ihren be sonderen Reiz auch heute nicht  verloren und gehört für jeden Rü genurlauber nicht nur wegen des  klassischen Musikfestivals Putbus- Festspiele zum Pflichtprogramm.
Quelle: www.vistapoint.de

 
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