Granitz und Mönchgut mit seien Sehenswürdigkeiten - 4-Sterne Ferienwohnung in der Villa Concordia in Binz

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Rügen

Granitz und Mönchgut
Die traditionellen Seebäder Binz,  Sellin, Baabe, Göhren und Thies-sow im Südosten der Insel Rügen, die bereits um die Wende zum 20.  Jahrhundert zum Teil mondäne  Badeorte waren, erstrahlen heute  in neuem Glanz. Zwischen Granitz  und Mönchgut stehen an breiten Strandpromenaden weiße Villen  mit Fassaden wie vom Zuckerbä cker - mit verzierten Baikonen  und verschnörkelten Veranden im  Stil der sogenannten Bäderarchi tektur. Hotels, schicke Boutiquen  und Restaurants wechseln sich ab ideal zum Bummeln und Einkehren. Buntes Treiben herrscht im
Sommer an den Stranden und aufdem Meer.

Rügens größtes zusammenhän gendes Waldgebiet heißt Granitz und erstreckt sich wenige Kilometer südlich des Ostseebades Binz. Inmitten dieser herrlichen Buchenwälder ließ im 19.Jahrhundert Fürst Wilhelm Malte l. sein prunkvolles Jagdschloss errichten. Hier und im nahen Umland finden Naturliebhaber eine ruhige und beschauliche Landschaft.
Als Mönchgut wird die im Südosten der Insel Rügen gelegene Halbinsel mit kilometer langen Stranden zwischen Baabe,Göhren, Lobbe und Thiessow bezeichnet. Schon 1805 beschrieb der Heimatforscher Johann Jakob  Grümbke das Mönchgut als »das  wahre Paradies von Rügen«. Nicht  nur die sanft geschwungenen Hügel oder die Landzungen, die bis weit in den Bodden und auf die  Ostsee hinaus reichen, zeichnen  die Gegend aus, sondern auch die  alten Fischerdörfer, reizvollen Seen  und Buchten und die wunderbaren Inseln Oie und Rüden.
Eine weitgehend unberührte Natur im Biosphärenreservat  Südost-Rügen und die  verträumten Badeorte sind die  Visitenkarten eines einzigartigen  Urlaubsparadieses.
Ostseebad Binz
Dass Binz mit seiner Strandpromenade auch als Verlängerung  des Ku'damms gilt, kommt nicht von ungefähr. Denn vorwiegend Berliner Banker und Industrielle  witterten hier früh das große  Geschäft. Bereits 1888 erfolgt  die professionelle Vermarktung  des Ostseebads durch eine Aktiengesellschaft. Seine optimale Lage am Prorer Wiek und der fei sieben Kilometer lange Sand strand machten das ehemalige  Fischerdorf Byntze (1318 erstmals erwähnt) schnell zur Nummer eins  unter den Rügener Inselbädern.
Von seiner Anziehungskraft  hat der Badeort (5800 Einwohner)  bis heute nichts eingebüßt. Mehr  noch, Binz ist heute der elegan Ort der Insel, in dem das Sehen und Gesehenwerden im mer mehr an Bedeutung gewinnt.
Beeindruckend ist vor allem  die reiche Bäderarchitektur, die  dem Ort ihren spezifischen Charakter verleiht. Viele Fassaden  von Villen und Pensionen sind mit  Ecktürmchen, hölzernen Balkonen oder Veranden geschmückt,  entlang der Strandpromenade  fallen besonders die Villen Undine und Ruscha ins Auge.
Das prachtvolle Jugendstil-Kurhaus (1906), die ehemals feinste  Adresse des Ortes, war lange wegen Rekonstruktionsarbeiten geschlossen, wurde aber 2001 als Luxushotel neu eröffnet. Auf  dem vorgelagerten Kurplatz mit  seiner Musikmuschel finden Konzerte und weitere Veranstaltungen statt.Von der 370 Meter langen Seebrücke legen regelmäßig  zahlreiche Ausflugsschiffe zu anderen Ostseebädern und zur  Kreideküste ab.
Schmale Heide Prorer Wiek

Etwa 10 km langer Küstenstreifen  (stark frequentiert) mit angrenzendem Kiefernwald zwischen  Neu Mukran und Granitz. Feiner  weißer Sandstrand. Die Wasser qualität ist sehr gut. Strandver sorgung im Bereich Strandpromenade Binz.
KdF-Anlage Prora
Im Jahr 1936 begann der Bau der größten Ferienanlage Europas an  der Schmalen Heide. Im Auftrag  derNS-Organisation »Kraft durch  Freude« (KdF) sollte Reichsarchitekt Clemens Klotz die »Kuranlage« Wirklichkeit werden lassen.  Ziel war es, betreute Unterbringungsmöglichkeiten fürTausende  »Volksgenossen« zu schaffen. Im Jahr 1939 verhinderte der Zweite  Weltkrieg die Fertigstellung des  Betonkolosses (4,5 km Länge, 6 Stockwerke). Die geplante Festhalle mit 20000 Plätzen wurde  nie gebaut. Dafür diente der Koloss von Prora bis 1990 der NVA als Standort.

Die weitere Nutzung des Komplexes blieb lange Zeit ungeklärt. Verschiedene Mieter einiger Ge bäudeteile kamen und gingen  (u.a. Museen, Cafes). Heute befinden sich hier neben dem im  Jahr 2000 eröffneten Dokumen tationszentrum die KulturKunst- statt mit dem KdF-Museum, dem  Rügen-Museum, dem NVA-Museum sowie Rügens größte Disko thek M3.
Eine nachhaltige Nutzung erfahren inzwischen auch weitere  Blöcke: Im Juni 2011 eröffnete in  Block V eine Jugendherberge mit  96 Zimmern und 400 Betten. Das  Richtfest für das »Meersinfonie«  genannte Bauprojekt der Blöcke l  und II fand im Juni 2013 statt. Die  ersten der 30 Ferienwohnungen  sollen Ende 2013 fertig sein.
Feuersteinfelder
Das weiß-graue Steinmeer bei  Neu Mukran (heute NSG) entstand  durch Überflutung der Küste vor  4000 Jahren. Seit 150 Jahren sind die 14 Steinwälle mit Pflanzen  (Heidekraut, Wildrosen) sowie  Kiefern, Bergahorn und riesigen  Wacholderbüschen zugewachsen.  Vom Parkplatz südlich von Neu Mukran führt ein Wanderweg zu den Feldern.

Ostseebad Seilin
Schon vor über 700 Jahren wurde Seilin erstmals urkundlich er wähnt, aber erst in den letzten 120 Jahren hat sich der Ort vom  Fischerdorf zum Seebad gemausert. Besonders sehenswert ist die  unter Denkmalschutz stehende,  1896 vom Putbusser Fürsten an gelegte Wilhelmstraße mit ihren  restaurierten Villen im Stil der  Bäderarchitektur, geprägt von weiß gestrichenen, reich verzierten Holzfassaden, -veranden und -balkonen.
An ihrem Ende erstrecken sich  der Hauptstrand und die prachtvolle, 394 Meter lange Seebrücke, die 1992-98 wieder auf gebaut wurde, nachdem die erste Brücke von 1906 durch Wassergewalt zerstört worden war.
89 Stufen führen hinab auf die Selliner Seebrücke. Es gibt auch einen Lift.

Sellins mehr als zwei Kilometer  langen und bis zu 30 Meter brei Strand mit besonders feinem  Sand erreicht man über die »Himmelsleiter«, eine breite Holztreppe, über Schrägabgänge oder auch einen Aufzug. Der Hauptstrand von Sellin befindet sich  nicht an der Seebrücke, sondern  am Südstrand mit Blick auf Baabe und Göhren (über Ostbahnstraße/  Weißer Steg zu erreichen). Einzigartig ist die seit 1995 vom Südstrand bis zum Nachbarort Baabe  durchgehende Promenade.
Eingefasst von Ostsee und Selliner See und windgeschützt durch das Hochufer, herrscht im Ort ein  mildes und sauerstoffreiches Reizklima. Dazu trägt auch der nahe  Granitzwald bei, durch den ein  gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz führt.
Auch in Sellin hält der Rasende Roland. Mit ihm sind Ausflüge  nach Göhren, Binz oder Putbus  möglich.
Entlang dem Selliner See geht es am besten per Rad in den Weiler Seedorf, zur Mühle  von Altensien und in das urige Fischerdorf Moritzdorf.
Ostseebad Baabe
Die Anfänge des heutigen Ostseebades (800 Einwohner), in dem es eher ruhig und beschaulich  zugeht, liegen in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Das einstige Fischerdorf hat sich um die Wende  zum 20. Jahrhundert zum Badeort  entwickelt.
Der alte, seit slawischer Zeit besiedelte Ortskern lag am Selliner See. Erst mit zunehmendem Badetourismus dehnte sich der Ort bis zur Ostsee hin aus. Laub- und  Nadelwälder und im Westen der  Selliner See bilden die malerische  Umgebung des Ostseebades. Traditionelle, mit Schilfrohr gedeckte Häuser sowie kleine Pensionen und Hotels prägen das Gesicht des  Ortes.
Eine rund drei Kilometer lange Promenade führt bis nach Göhren. Vom Baaber Bollwerk kann man sich vom Fährmann in den  hübschen Weiler Moritzdorf übersetzen lassen.
Ostseebad Göhren

Das Seebad (1200 Einwohner) auf der Halbinsel Mönchgut feierte 2008 sein 130-jähriges Bestehen.  Nach der Gründung des Seebades  entwickelte sich das ehemals kleine Fischerdorf, das 1165 erstmals  erwähnt wurde, schnell zu einem  beliebten Badeort.
Die einst für anspruchsvolle  Badegäste im Stil der Bäderarchitektur erbauten Unterkünfte erstrahlen wieder in neuem Glanz.  Hauptanziehungspunkte sind  der Nord- und der Südstrand mit  einer Gesamtlänge von sieben Kilometern.
Von Hügeln, ausgedehnten  Wäldern und an zwei Seiten vom  Meer umgeben, liegt das Ostseebad auf einer Anhöhe, von der man die landschaftliche Vielfalt der Halbinsel Mönchgut überblicken kann.
Gut zu Fuß zu erreichen ist der östlichste Punkt der Insel Rügen: das Nordperd ein bewaldeter und bis zu 60 Meter hoher  Moränenzug, der mit seinen bizarren Steilküsten ins Meer hinein ragt. Der Rundwanderweg um das Nordperd startet an der Bernsteinpromenade am Strand und führt  hinter der Gaststätte und Pension »Strandhaus 1« weiter. Man kann  auch im Ortskern von Göhren in  der Hövtstraße zu starten. Seit 1899 endet hier die Schmalspurbahn Rasender Roland.
Ostseebad Thiessow

Thiessow (400 Einwohner) liegt  am südöstlichen Zipfel der Halb Mönchgut inmitten des Biosphärenreservats Südost-Rügen und wird an drei Seiten vom Meer umgeben. Der gemütliche, ruhige Ort mit herrlichem, feinsandigen Strand, der sich bis nach Lobbe hinzieht, ist von weitgehend unberührter Natur umgeben.

Im 13. Jahrhundert hatten sich Mönche hier niedergelassen und den Boden kultiviert. Die reizvolle  Mönchguter Landschaft mit Kiefernwald hinter den Dünen und dichtem Mischwald auf sanften  Hügeln, aber auch Salzwiesen sowie von Mohn, Kornblumen und  wilden Margeriten eingerahmten Feldern zeigt sich hier in all ihrer  Ursprünglichkeit und Vielfalt. Vom Lotsenturm auf dem 36 Meter hohen Lotsenberg überblickt  man diese idyllische Landschaft.
Quelle: www.vistapoint.de

 
Designed by N. Quurk Okt.2012 - Aktualisiert am 06.05.2017 - Heute ist - Es ist Jetzt
Copyright 2017. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü